{"id":121,"date":"2018-12-27T14:42:47","date_gmt":"2018-12-27T14:42:47","guid":{"rendered":"https:\/\/outdoorfreak.anders-web.de\/?page_id=121"},"modified":"2019-03-10T18:48:37","modified_gmt":"2019-03-10T18:48:37","slug":"chemnitz-marathon-am-03-juli-2016","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/outdoor.anders-web.de\/?page_id=121","title":{"rendered":"Chemnitz &#8211; Marathon am 03. Juli 2016"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/outdoorfreak.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20180331_212508-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-548\" srcset=\"https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20180331_212508-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20180331_212508-300x169.jpg 300w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20180331_212508-768x432.jpg 768w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20180331_212508-1140x641.jpg 1140w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20180331_212508-540x304.jpg 540w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20180331_212508.jpg 1885w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Chemnitz bei Nacht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Letzte Woche Sonntag war es mal wieder soweit. Viel zeitiger als in den letzten drei Jahren, aber dennoch sp\u00e4ter als urspr\u00fcnglich vorgesehen &#8230;&nbsp;galt es einen Marathon zu bew\u00e4ltigen. Und da ich ja urspr\u00fcnglich aus Chemnitz (damals noch Karl-Marx-Stadt) stamme, war es mir nat\u00fcrlich eine &#8222;Herzensangelegenheit&#8220;, in meiner alten Heimat an den Start zu gehen. Noch dazu, das der Lauf unter dem Motto \u201eDer Spenden-Lauf\u201c stand und der \u00f6rtliche Service-Club gelobte, f\u00fcr jeden erlaufenen Kilometer 1 EUR an gemeinn\u00fctzige Organisationen zu spenden. Laut Veranstalter kamen dabei rund 62.000 EUR zusammen! Nicht schlecht. Tolle Idee und wie sich herausstellen sollte, auch ein toller Lauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der Reihe nach \u2026 Chemnitz, wie gesagt, als ehemalige Heimatstadt, in der ich meine Jugendjahre verbracht habe, ist f\u00fcr mich immer eine Reise wert. Egal, wie h\u00e4sslich andere diese Stadt finden m\u00f6gen, ich bin der Meinung, dass sie sich, besonders in den letzten Jahren, recht ordentlich herausgeputzt hat. Und da ich nat\u00fcrlich auch meinen alten Schulfreund Robert in Chemnitz wei\u00df, galt unser Besuch nat\u00fcrlich auch ihm und seiner Familie. Er stellte sozusagen die \u201eHomebase\u201c f\u00fcr mein Abenteuer zur Verf\u00fcgung. Man muss ja schlie\u00dflich auch vor und nach dem Lauf versorgt werden \u2026 \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kam noch die Tatsache, dass mein Freund Daniel, der Anfang des letzten Jahr noch ein notorischer Nichtl\u00e4ufer war, in Chemnitz seinen ersten Halbmarathon absolvieren wollte. Und das gleich unter zwei Stunden!<\/p>\n\n\n\n<p>Meine eigenen Ambitionen hielten sich etwas in Grenzen. Zu unangenehm waren die Erinnerungen an die letzten beiden Marathons in den Jahren 2014 und 2015. Konnte ich zwar in Dresden in 2014 meine bisherige Marathon-Bestzeit erlaufen, so war mir dieser dennoch extrem schwer gefallen und in Frankfurt, letztes Jahr, bin ich nach ca. 25 Kilometern sowas von eingebrochen, dass ich f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte weit \u00fcber drei Stunden gebraucht habe. F\u00fcr einen Halbmarathon sozusagen \u2026 Naja, nicht mehr daran denken, abgehakt und auf zu neuen Ufern! So hatte ich mir f\u00fcr Chemnitz nichts Gro\u00dfes vorgenommen, als heil ins Ziel kommen und vielleicht an die Dresdner Marathon-Zeit anzukn\u00fcpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern lief ich p\u00fcnktlich um 09:30 Uhr mit rund 90 weiteren \u201eMarathonis\u201c los und begab mich auf die erste von vier 10,6-km-Runden. Der Weg f\u00fchrte kurz durch das Stadtzentrum, am historischen Rathaus vorbei und bog dann nach kurzem Weg auf einer gr\u00f6\u00dferen Ausfallstra\u00dfe in den nahe gelegenen Stadtpark ein. Dort wurde dann eine gr\u00f6\u00dfere Schleife gelaufen und am Stadtparkteich war die Wendemarke die auf demselben Weg wieder zum Start\/Ziel zur\u00fcckf\u00fchrte. Alles in allem keine spektakul\u00e4re Strecke, aber daf\u00fcr sehr sch\u00f6n im Park auf teils geschotterten teils asphaltierten Wegen zu laufen und mit viel Schatten durch die Baumalleen. Der Unterschied machte sich vor allem immer dann bemerkbar, wenn man aus dem Park wieder in das Stadtzentrum zur\u00fcck lief. Obwohl es kaum \u00fcber 20\u00b0C war, so dr\u00fcckte die Sonne dennoch ganz sch\u00f6n, wenn keine Wolke oder die Baumkronen erl\u00f6senden Schatten spendeten. Insofern war die Streckenf\u00fchrung ideal f\u00fcr einen \u201eNicht-gerne-bei-Hitze-L\u00e4ufer\u201c wie mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Kilometer war nat\u00fcrlich wieder zu schnell (wie eigentlich immer), aber das bemerkte ich relativ rasch und drosselte das Tempo auf eine mir angenehme Kilometerzeit. So war ich nach rund 70 Minuten mit der ersten Runde fertig und lag damit genau im Plan. Ich hatte mir die vier Runden so eingeteilt, dass ich mit eben jenen 70 Minuten \/ Runde beginnen wollte und dann immer pro weiterer Runde 5 Minuten dazu gerechnet, so dass am Ende (theoretisch) eine Zeit, wie in Dresden m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Ca. alle 2-3 km gab es einen Verpflegungsstand, was aus meiner Sicht absolut top war. Ideal auch die Zusammenstellung der angebotenen Speisen und Getr\u00e4nke. Alles perfekt organisiert. Ich war restlos begeistert. Da brauchen sich die Chemnitzer \u00fcberhaupt nicht hinter gr\u00f6\u00dferen Events zu verstecken! Insofern war es verwunderlich, dass lediglich 96 Teilnehmer am (Marathon-)Start waren \u2026 Mit allen anderen L\u00e4ufen (es wurden weitere Strecken zwischen 4 und 21 km angeboten) waren es wohl rund 1.200 Teilnehmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ich beim letzten Halbmarathon, in Dresden, mit einer leichten Dehydrierung zu k\u00e4mpfen hatte, habe ich mir fest vorgenommen, gleich von Anfang an ordentlich zu trinken und somit schlug ich schon beim ersten Stand zu und leerte einen Becher Wasser. So hielt ich es dann auch bis zum Schluss und bediente mich reichlich bei Wasser, Cola, Apfelschorle sowie den Bananen und Riegeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ich auf der zweiten Runde die Strecke nun schon kannte, viel es mir relativ leicht, die Abschnitte so einzuteilen, dass ich auch diesmal ohne Probleme durchkam. Nach Zwei Stunden und 23 Minuten war der Halbmarathon erledigt. F\u00fcr mich in 2016 die \u201eJahresbestzeit\u201c. Klingt jetzt f\u00fcr die wettkampferfahrenen L\u00e4ufer nicht gerade berauschend, aber da meine absolute Halbmarathon-Bestzeit mit knapp 2 Stunden und 7 Minuten bereits aus 2014 stammt und es mit mir l\u00e4uferisch seither nur noch bergab ging, war ich damit sehr zufrieden und lag somit immer noch voll im Plan.<\/p>\n\n\n\n<p>Also ab, auf die dritte Runde. Da ich mich auf einem zeitlich guten Weg w\u00e4hnte, lie\u00df ich es zun\u00e4chst etwas lockerer angehen. Das war ohnehin der Plan, dass ich mich auf Runde drei nicht ganz so verausgaben und dann, je nachdem, wie zu Beginn der Runde 4 die Kraftreserven aussehen, zum Schluss noch mal Gas geben wollte. Aber auf Runde 3 passierte etwas ganz anders \u2026 Ich hatte im Vorfeld des Laufes einer Schulfreundin aus Kindertagen Bescheid gegeben und Sie war tats\u00e4chlich mit ihrem Mann an die Strecke gekommen. Bei der zweiten Runde hatte ich sie schon kurz gesehen, war aber weiter gelaufen. Nun kamen die beiden direkt auf mich zu und so hielt ich an und wir unterhielten uns ein wenig. Da ich mich dann doch etwas l\u00e4nger aufhielt, als es vielleicht meinen \u201eBestzeitambitionen\u201c dienlich war, schmolz der hart erarbeitete Zeitgewinn dahin und so war dann die dritte Runde (logisch) die langsamste und ca. 10 Minuten l\u00e4nger, als geplant. Aber was soll\u2019s. Unterm Strich war es mir das wert. Gute Freunde trifft man ja nicht alle Tage und da kann man sich dann auch mal die Zeit nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Runde 4 war ich dann wieder voll im Plan und beendete den Marathon etwa f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter als geplant und schrammte knapp an meiner neuen PB vorbei. Aber das war kein Problem. Zun\u00e4chst war ich nat\u00fcrlich gl\u00fccklich, im Ziel zu sein. Meine Frau, Robert und Daniel mit ihren Freundinnen begr\u00fc\u00dften mich fr\u00f6hlich. Eine junge Dame h\u00e4ngte mir meine Medaille um den Hals und mein vierter Marathon war im &#8222;Kasten&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es nicht zu einer neuen Bestleistung f\u00fcr mich gereicht hat, so war ich dennoch froh an die Zeiten aus 2013 und 2014 ankn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen und mit ca. 150 H\u00f6henmetern war die Strecke doch etwas \u201ebergiger\u201c als erwartet. Und so relativ leicht, wie dieses Mal, ist mir noch nie ein Marathon gefallen. Auch in den folgenden Tagen danach habe ich weit weniger muskul\u00e4re Probleme gehabt, als sonst. Insofern bin ich also sehr zufrieden und freue mich auf den n\u00e4chsten gro\u00dfen Lauf im Herbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Und: ich habe nat\u00fcrlich meine GPS-Uhr am Montag ausgewertet &#8230; die ermittelte &#8222;Zeit in Bewegung&#8220;,&nbsp;sozusagen die kleine &#8222;Quatschpause&#8220; abgezogen, war dann tats\u00e4chlich 30 Sekunden besser als beim Dresden-Marathon. Also, da geht noch was! \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"632\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/outdoorfreak.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/7b2f03f9661f411fb619b72b3876837a-632x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-123\" srcset=\"https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/7b2f03f9661f411fb619b72b3876837a-632x1024.jpg 632w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/7b2f03f9661f411fb619b72b3876837a-185x300.jpg 185w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/7b2f03f9661f411fb619b72b3876837a-768x1245.jpg 768w, https:\/\/outdoor.anders-web.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/7b2f03f9661f411fb619b72b3876837a.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche Sonntag war es mal wieder soweit. 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